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bisherige Aktionen rund um das Museum: • Oktober 1995: • 4. Oktober 2003: • 9. Oktober 2004: • 15. Oktober 2004: • 26. - 28. Mai 2005:
• Juni bis August 2005:
• 13. Oktober 2005: • 9.-11. Juni 2006: • 19. Oktober 2006: • 15.-17. Juni 2007 • 1.März 2008: 15. Oktober 2008 16. Mai 2009 15. Oktober 2009, 19.30 Uhr ![]() „Je viens, je viens“ (Ich komme, ich komme) – das war der Ruf, den die napoleonischen Soldaten herbeisehnten, wenn sie verwundet und hilflos auf dem Schlachtfeld lagen. Die Stimme gehörte dem Militärchirurgen de Larrey, einem der bedeutendsten Mediziner, den die Geschichte je hervorgebracht hat. Er ist derjenige, der die gedanklichen Grundlagen der schnellen, ambulanten ärztlichen Hilfe gelegt hat. Seine berühmte „ambulance volante“ (Fliegendes Lazarett“) ist die praktische Umsetzung hierfür und gilt bis auf den heutigen Tag als die Geburtsstunde der Notfallmedizin. Wenn wir heutzutage die Sirene einer der vielen Rettungswagen hören, so sollten wir uns an Larrey erinnern. Johannes K. Soyener (www.soyener.de) hat sich diesem Manne angenommen und einen eindrücklichen und spannenden Roman über ihn geschrieben. Wir folgen Larrey auf die Schlachtfelder der napoleonischen Ära, von Ägypten bis nach Moskau und auf das Leipziger Schlachtfeld. Doch Soyener begnügt sich nicht damit. Wir erfahren viel über seine Gewohnheiten, Eigenheiten, Sehnsüchte, Ambitionen, Ängste und Liebesgefühle. So erscheint uns die überlebensgroße Gestalt Larreys als menschliche Natur von außerordentlicher Tiefe und Festigkeit. Folgen wir an diesem Abend seinem Weg nach. 28.-30. Mai 2010 5. Juni 2010 14. Oktober 2010 Dr. Sebastian Schaar spricht zu seinem Buch über die Erinnerungen eines sächsischen Infanteristen an die napoleonischen Kriege. "Wegen der vom Regen durchnäßten Gewere hörte man zwischen dem äußerst lebhaften Geschützdonner nur das Angriffsgeschrei der Fechtenden und die beiterseitigen Signalhörner." (Originalzitat) Christian Friedrich Frenzel (1780-1864), ein Posamentier, schrieb Mitte des 19. Jahrhunderts seine Erinnerungen an die Kindheit in Schlettau, die Dienstzeit als Kompanieschütze im Kfstl. Sächs. Infanterieregiment "Prinz Maximilian" (1799-1810) und im Kgl. Sächs. Infanterieregiment "Prinz Clemens" (1810-1813). Der promovierte Historiker aus Leipzig hat sie ediert, kommentiert und Rückschlüsse auf die Wahrnehmungen einfacher Soldaten gezogen. 26. November 2010 Der Briefwechsel Napoleons, Kaiser der Franzosen, mit Friedrich August I., dem König von Sachsen zwischen 1806-1813. Der der Landesgeschichte und Landeskultur Sachsens zugeneigte SAX-Verlag aus Beucha (www.sax-verlag.de) hat für alle, die sich mit dem Thema 1813 allgemein und der politischen Geschichte der Napoleonischen Ära speziell befassen, einen historischen Leckerbissen herausgebracht. Professor Dr. Rudolf Jenak von der TU Dresden, ein ausgewiesener Kenner der sächsischen Landesgeschichte, hat sich der Mühe unterzogen und die Korrespondenz zwischen Napoleon und dem sächsischen König, es sind rund 170 Briefe erhalten, rekonstruiert und eröffnet hiermit einen einzigartigen Einblick in das Verhältnis dieser, in ihren Charakteren und Ansichten so grundsätzlich voneinander verschiedenen Landesherrscher. Die Inhalte der Schreiben offenbaren zum einen, mit was für einem "Kaliber" von Staatsmann es der sächsiche König zu tun hatte, zum anderen aber bezeugen sie, das fein austarierte, von einer gewissen gegenseitigen Abhängigkeit, ja auch Achtung, geprägte Verhältnis. Ein schmaler Grat, den beide zu gehen hatten. Für beide waren die Folgen ihres Handelns drastisch. Der Empereur verlor buchstäblich alles, Friedrich August kam in preußischen Gewahrsam, die Hälfte seines Staatsgebietes musste er abtreten (es hätte schlimmer kommen können!) und die polnische Krone löste sich in Nichts auf. Doch nach seiner Rückkkehr Anfang 1815 verziehen ihm seine Sachsen und gaben einem allseits bekannten Platz sogar seinen Namen! 04. Februar, 20 Uhr Ein Vortrag mit Lutz Reike vom Stadtmuseum Dresden und einem erstmaligen musikalischen Auszug aus der Aufführung „Ein Dutzend Lieder aus romantischer Zeit“ von Lars Thiele Dresden sieht Frankreichs Kaiser Napoleon I. in sieben Jahren elfmal kommen und gehen. Die Stadt und ihre Bewohner erleben zunächst die Inszenierung glänzender Feste und Feiern; doch bald soll auch der Krieg mit seinen schlimmsten Auswirkungen Dresden erreichen ...
20. Oktober 2011 ÄRZTE OHNE GRENZEN – Nothilfe weltweit Ob 1813 oder 2011 - Krieg und Not sind ein eisernes Geschwisterpaar. Doch die Humanität ist der große Gegenspieler. Überall gab und gibt es Menschen, die das Leiden nicht kalt lässt, die selbstlos handeln und Kranken und Verwundeten Linderung verschaffen.
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Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain, Pfarrgasse 2 04463 Großpösna OT Seifertshain |