bisherige Aktionen rund um das Museum:

Oktober 1995:
erste Eröffnung des Museums

Scheune

4. Oktober 2003:
Neueröffnung des Museums mit historischer Lazarettdarstellung der „Preußen von Möckern 1813 e.V.", modernem Sanitätswesen der Bundeswehr und Vorträgen

9. Oktober 2004:
Patrouillenritt des „Interessenverein Völkerschlacht b. Leipzig 1813 e.V." mit historischer Lazarettdarstellung der „Preußen von Möckern 1813 e.V."

15. Oktober 2004:
Buchlesung von Eberhard Baage aus: „Sachsen & Franzosen. Die Franzosenzeit 1806 - 1813 im Leipziger Tiefland. Erschienen im Engelsdorfer Verlag, 2004.

Biwak Impressionen
plakat

26. - 28. Mai 2005:
Jubiläumsbiwak „20 Jahre Preußen von Möckern 1813 e.V."



Juni bis August 2005:
Sonderausstellung „3000 Jahre alte Funde aus der Bronzezeit bei Seifertshain“

 

 

 

 

13. Oktober 2005:
Vortrag von Michél Kothe und Bernd Baumbach zum Thema „Desertiren ist gefährlich, exerziren gar beschwerlich und fünf Gröschl gar zu wenig. Die Versorgung des Soldaten und die Problematik der Desertion und Kriegsgefangenschaft in der zweiten Hälfte des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts“

9.-11. Juni 2006:
historisches Biwak der „Preußen von Möckern 1813 e.V."

19. Oktober 2006:
Vortrag von Brigadegeneral a.D. Wolfgang Gülich zum Thema „Die sächsische Armee zur Zeit Napoleons – Die Reorganisation von 1810“

15.-17. Juni 2007
historisches Biwak der „Preußen von Möckern 1813 e.V." im Rahmen des Ortschaftsfestes Seifertshain

• 1.März 2008:
Vortrag von PD Dr. Stefan Kroll, Leiter des Arbeitsbereiches „Neue Geschichte“ an der Universität Rostock
„Kursächsische Soldaten im 18. Jahrhundert zwischen Friedensalltag und Kriegserfahrung. Lebenswelt und Kultur von Unteroffizieren und Gemeinen 1728 bis 1796“. Besondere Berücksichtigung findet die Kriegsgefangenschaft, Krankheit, Verwundung sowie der Kriegsalltag der Soldatenfrauen.

Handzettel Kursachsen (PDF)

15. Oktober 2008
Aus der Geschichte des Marketenderwesens - Marketenderinnen zur Zeit der Völkerschlacht Vortrag von Marlene Kaminski

16. Mai 2009
historisches Biwak der „Preußen von Möckern 1813 e.V." im Rahmen des Ortschaftsfestes Seifertshain

15. Oktober 2009, 19.30 Uhr
„Der Chirurg Napoleons“ – Baron Jean Dominique de Larrey, Roman von Johannes K. Soyener
Autorenlesung

de Larrey

„Je viens, je viens“ (Ich komme, ich komme) – das war der Ruf, den die napoleonischen Soldaten herbeisehnten, wenn sie verwundet und hilflos auf dem Schlachtfeld lagen. Die Stimme gehörte dem Militärchirurgen de Larrey, einem der bedeutendsten Mediziner, den die Geschichte je hervorgebracht hat. Er ist derjenige, der die gedanklichen Grundlagen der schnellen, ambulanten ärztlichen Hilfe gelegt hat. Seine berühmte „ambulance volante“ (Fliegendes Lazarett“) ist die praktische Umsetzung hierfür und gilt bis auf den heutigen Tag als die Geburtsstunde der Notfallmedizin. Wenn wir heutzutage die Sirene einer der vielen Rettungswagen hören, so sollten wir uns an Larrey erinnern.
Napoleon selbst schrieb in seinem 1821 auf St. Helena verfassten Testament in großer Verehrung über ihn: „Dem Oberwundarzt Larrey, welcher der redlichste und tugendhafteste Mann ist, den ich je kennen gelernt habe, vermache ich 100.000 Francs.“

Johannes K. Soyener (www.soyener.de) hat sich diesem Manne angenommen und einen eindrücklichen und spannenden Roman über ihn geschrieben. Wir folgen Larrey auf die Schlachtfelder der napoleonischen Ära, von Ägypten bis nach Moskau und auf das Leipziger Schlachtfeld. Doch Soyener begnügt sich nicht damit. Wir erfahren viel über seine Gewohnheiten, Eigenheiten, Sehnsüchte, Ambitionen, Ängste und Liebesgefühle. So erscheint uns die überlebensgroße Gestalt Larreys als menschliche Natur von außerordentlicher Tiefe und Festigkeit.

Folgen wir an diesem Abend seinem Weg nach.

28.-30. Mai 2010
Jubiläumsbiwak anlässlich des 25. Jahrestages der Gründung der Preußen von Möckern 1813 e.V. - "25 Jahre lebendige Geschichte"

5. Juni 2010
Ortschaftsfest Seifertshain

14. Oktober 2010
Ein sächsischer Infanterist in den napoleonischen Kriegen - Alltag und Wahrnehmungen der Soldaten

Dr. Sebastian Schaar spricht zu seinem Buch über die Erinnerungen eines sächsischen Infanteristen an die napoleonischen Kriege.

"Wegen der vom Regen durchnäßten Gewere hörte man zwischen dem äußerst lebhaften Geschützdonner nur das Angriffsgeschrei der Fechtenden und die beiterseitigen Signalhörner." (Originalzitat)

Christian Friedrich Frenzel (1780-1864), ein Posamentier, schrieb Mitte des 19. Jahrhunderts seine Erinnerungen an die Kindheit in Schlettau, die Dienstzeit als Kompanieschütze im Kfstl. Sächs. Infanterieregiment "Prinz Maximilian" (1799-1810) und im Kgl. Sächs. Infanterieregiment "Prinz Clemens" (1810-1813). Der promovierte Historiker aus Leipzig hat sie ediert, kommentiert und Rückschlüsse auf die Wahrnehmungen einfacher Soldaten gezogen.

26. November 2010
“Mein Herr Bruder” - Der Briefwechsel des Kaisers der Franzosen mit dem König von Sachsen 1806-1813

Der Briefwechsel Napoleons, Kaiser der Franzosen, mit Friedrich August I., dem König von Sachsen zwischen 1806-1813.

Der der Landesgeschichte und Landeskultur Sachsens zugeneigte SAX-Verlag aus Beucha (www.sax-verlag.de) hat für alle, die sich mit dem Thema 1813 allgemein und der politischen Geschichte der Napoleonischen Ära speziell befassen, einen historischen Leckerbissen herausgebracht.

Professor Dr. Rudolf Jenak von der TU Dresden, ein ausgewiesener Kenner der sächsischen Landesgeschichte, hat sich der Mühe unterzogen und die Korrespondenz zwischen Napoleon und dem sächsischen König, es sind rund 170 Briefe erhalten, rekonstruiert und eröffnet hiermit einen einzigartigen Einblick in das Verhältnis dieser, in ihren Charakteren und Ansichten so grundsätzlich voneinander verschiedenen Landesherrscher.

Die Inhalte der Schreiben offenbaren zum einen, mit was für einem "Kaliber" von Staatsmann es der sächsiche König zu tun hatte, zum anderen aber bezeugen sie, das fein austarierte, von einer gewissen gegenseitigen Abhängigkeit, ja auch Achtung, geprägte Verhältnis. Ein schmaler Grat, den beide zu gehen hatten. Für beide waren die Folgen ihres Handelns drastisch. Der Empereur verlor buchstäblich alles, Friedrich August kam in preußischen Gewahrsam, die Hälfte seines Staatsgebietes musste er abtreten (es hätte schlimmer kommen können!) und die polnische Krone löste sich in Nichts auf. Doch nach seiner Rückkkehr Anfang 1815 verziehen ihm seine Sachsen und gaben einem allseits bekannten Platz sogar seinen Namen!
Es erwartet Sie ein spannender Ausflug in die sächsische Geschichte.

04. Februar, 20 Uhr
Dresden und Napoleon - zeitgenössische Bilder, Geschichten und Anekdotenten

Ein Vortrag mit Lutz Reike vom Stadtmuseum Dresden und einem erstmaligen musikalischen Auszug aus der Aufführung „Ein Dutzend Lieder aus romantischer Zeit“ von Lars Thiele

Dresden sieht Frankreichs Kaiser Napoleon I. in sieben Jahren elfmal kommen und gehen. Die Stadt und ihre Bewohner erleben zunächst die Inszenierung glänzender Feste und Feiern; doch bald soll auch der Krieg mit seinen schlimmsten Auswirkungen Dresden erreichen ...
Die Begebenheiten dieser Zeit beschreiben zahlreiche Augenzeugen, deren Erinnerungen uns in Form von Büchern, Briefen und Tagebüchern überliefert sind. Einige der interessantesten und spannendsten aber auch kuriosesten Erzählungen werden in diesem Vortrag zusammengestellt.
Ausgewählte Gemälde, Kupferstiche und Lithographien lassen, ergänzt durch aktuelle Fotografien, das Geschilderte noch lebendiger werden. Das ganze wird eindrucksvoll mit Volksliedern aus dem 19. Jahrhundert und vertonten Gedichten von Theodor Körner musikalisch mit Gitarre von Lars Thiele umrahmt.

 

20. Oktober 2011

ÄRZTE OHNE GRENZEN – Nothilfe weltweit
Ein Erfahrungsbericht aus dem Einsatz

Ob 1813 oder 2011 - Krieg und Not sind ein eisernes Geschwisterpaar. Doch die Humanität ist der große Gegenspieler. Überall gab und gibt es Menschen, die das Leiden nicht kalt lässt, die selbstlos handeln und Kranken und Verwundeten Linderung verschaffen.
An diesem Abend wird sich die Nothilfeorganisation ÄRZTE OHNE GRENZEN vorstellen, die seit 1971 medizinische Hilfe dort leistet, wo durch Kriege, Krisen oder Naturkatastrophen die Gesundheitsstrukturen zusammengebrochen sind oder ganze Bevölkerungsgruppen unzureichend versorgt werden. ÄRZTE OHNE GRENZEN, derzeit in rund 60 Ländern tätig, finanziert sich vorwiegend aus privaten Spenden und ist damit unabhängig von politischen, ökonomischen oder weltanschaulichen Interessen. Das Prinzip der Unparteilichkeit stellt sicher, dass alle Patienten in Not behandelt werden, unabhängig von ihren Überzeugungen oder ihrer Herkunft. Die humanitäre Arbeit von ÄRZTE OHNE GRENZEN wurde 1999 durch die Verleihung des Friedensnobelpreises ausgezeichnet.


Sanitäts- und Lazarettmuseum
Seifertshain, Pfarrgasse 2
04463 Großpösna
OT Seifertshain